Mehr als eine Auszeit

23.07.2024

Für die Familie da sein, im Beruf performen, dazu eigene Bedürfnisse im Blick behalten: Bei diesem Balanceakt einmal aus dem Gleichgewicht zu geraten und neue Kraft schöpfen zu müssen, kann vorkommen. Dass Sie dabei auf die kompetente Unterstützung der Stiftungsfamilie zählen können, zeigen neben vielen weiteren Leistungen die Mutter-/Vater-Kind-Kuren auf Usedom. Warum die Auszeiten im Haus Möwennest ein echter Zugewinn für alle sind und warum sich gern mehr Männer das Angebot vormerken dürfen, zeigt das Beispiel von Familie Franzen.

Familienleben bringt Veränderung

Junge Eltern können ein Lied davon singen, wie herausfordernd es ist, sich auf neue Lebensbedingungen einzustellen. Mehr als „nur“ zu zweit geht es jetzt darum, neben dem Beruf das Familienleben zu organisieren und zu genießen. So ähnlich ging es Denise und Christian Franzen: Die Familie war 2020 gerade nach Geldern am Niederrhein gezogen. Ihren Platz finden mussten auch ihre beiden Jungs Jona und Marlon, damals fünf und vier Jahre alt, beispielsweise im Kindergarten und in der Schule. Dazu kam die beklemmende Corona-pandemie. Kurz darauf hatten sich die jungen Eltern für eine Kur entschieden – mit einer kleinen Besonderheit: „Meistens sind es doch die Frauen, aber wir wollten, dass Christian diese Auszeit nutzt“, sagt Denise Franzen. „Er ist immer sehr engagiert mit den Kids, arbeitet Vollzeit und steckte damals mitten im Ausbau des Hauses.“

Raum für Eltern und Kinder

Von den Mutter-/Vater-Kind-Kuren hatte Christian Franzen bei einer Betriebsveranstaltung seines Arbeitgebers DB Fahrzeuginstandhaltung in Krefeld erfahren. Zwei Jahre später nutzte auch seine Frau das Angebot der Stiftungsfamilie. Mit dabei waren neben Jona und Marlon nun auch die zwei Jüngsten, Sohn Jannis und Tochter Melina, damals ein und zwei Jahre alt. „Der Umgang im Haus Möwennest war sehr herzlich. Von Bewegungskursen bis zur Erziehungsberatung ist das Angebot von angeleiteten Inhalten sehr vielseitig. Es blieb aber immer genug Zeit, um zu tun, was man mag“, erinnert sich die gelernte Arzthelferin.

Eine Kur sorgt vor

Eine Mutter-/Vater-Kind-Kur ist mehr als nur eine Auszeit und hat auch einen vorsorglichen Charakter. Im Haus Möwennest liegt der Schwerpunkt auf psychosomatischen Beschwerden. Grundlage der Kur bildet eine medizinische Verordnung der Hausärztin bzw. des Hausarztes, auf deren bzw. dessen Geheiß diese Maßnahme bei der jeweiligen Krankenkasse beantragt wird. Die Kur ist also dafür da, die Gesundheit zu erhalten. Das betrifft Männer wie Frauen gleichermaßen.

Mit einem 12.000 Quadratmeter großen Areal und nur 700 Meter Entfernung zum Strand bietet Ihnen Haus Möwennest viel Fläche und Möglichkeiten zum Ankommen, Herunterkommen und Wohlfühlen. Die Schwerpunkte Ihrer Kur bilden ein physiotherapeutisches Programm, Beratungsangebote zu Fragen der Erziehung und Ernährung, Unterstützung bei psychosozialen Belastungen und wertvolle freie Zeit in bewusstem Abstand von zu Hause. Hier finden Sie die Termine unserer Mutter-/Vater-Kind-Kuren.

Weitere Artikel

11.07.2024
 

Kunststück in der Villa

Begeisterung, Leidenschaft und Ausdauer für die eigene Kunst hatte Klaus Klein, Kurator der 30. Bundeskunstausstellung, allen Kunstschaffenden zu Beginn der Veranstaltung in Bad Salzuflen gewünscht. Schon im Vorfeld hatte sich abgezeichnet, dass genau diese Eigenschaften und der Gemeinsinn aller Beteiligten zu dem erfolgreichen Höhepunkt führen würde, der die alle zwei Jahre stattfindende Schau auch 2024 wieder war. Auf nach Bad Salzuflen Etwa 200 hochwertige Einsendungen von rund 80 Kunstschaffenden aus der Stiftungsfamilie lagen der fachkundigen Jury zum Bewerbungsschluss für die Bundeskunstausstellung vor. Und trotz ihres großen Erfahrungsschatzes hatten Esther Ortolf, Feyzullah Östüzün und Kurt Grimm eine anspruchsvolle Aufgabe vor sich, aus den vielen Werken eine Auswahl von 120 Stücken zu treffen, die schließlich die Ausstellung in Bad Salzuflen bilden sollte. Dort bot die Jugendstil-Villa Dürkopp der Stiftungsfamilie vom 6. bis 9. Juni den perfekten Rahmen für die hochklassigen Bilder, Zeichnungen, Holzschnitte und Skulpturen. Treffpunkt Kunst-Markt Als „eine der besten Ausstellungen bisher“ bezeichnet auch Barbara Sciesinski die diesjährige Veranstaltung. Für die Stiftungsfamilie begleitet und koordiniert sie die Aktivitäten der Freizeit- und Kulturbereiche auf hauptamtlicher Seite, mit großem Erfahrungsschatz und engem Kontakt zu den Mitgliedern der vielen Gruppen. Zum diesjährigen Erfolg beigetragen hat aus ihrer Sicht über die Werke der Ausstellung hinaus das abwechslungsreiche Programm. Zu diesem gehörte ein Kunst-Marktplatz mit verschiedenen Workshops zu Disziplinen wie Tape-Art, Kalligrafie und Holzbildhauerei. Den Teilnehmenden gaben die Formate neben der künstlerischen Betätigung Gelegenheit, sich über das gemeinsame Tun gegenseitig zu inspirieren und kennenzulernen. „Die Workshops haben die Menschen zusammengebracht und eine gemeinschaftliche Basis für die Veranstaltung gelegt“, sagt Barbara Sciesinski. Am Puls der Zeit Neben aller Tradition bestach die Ausstellung durch zeitgeistige Themen, darunter ein Format zu Intuitivem Malen mit Fokus auf Entspannung sowie ein Vortrag zu Künstlicher Intelligenz in der Bildenden Kunst. Bei so viel Begeisterung für die Sache entschieden sich die Beteiligten kurzerhand sogar dazu, die eigentlich vorgesehene Stadtführung abzusagen, und sich ganz der Kreativität zu widmen. Die 25 besten der Werke der Ausstellung werden im September übrigens Teil der internationalen FISAIC Kunstausstellung in Kroatien sein. Ehrenamtliches Engagement mit Herz Endlich ist der Erfolg der 30. Bundeskunstausstellung zu einem maßgeblichen Teil der ehrenamtlichen Unterstützung zu verdanken, die die Bundeskunstausstellung auch in diesem Jahr wieder zur Plattform für Austausch, künstlerische Auseinandersetzung und Gemeinsamkeit gemacht hat. Und nicht nur das: Ein Kunstverkauf, der in Zusammenarbeit mit der Bildenden Kunst der Stiftungsfamilie seit April des Jahres läuft, hat bis jetzt bereits 1.800 Euro eingebracht. Die endgültige Summe wird zum Aktionsschluss der mildtätigen Arbeit der Stiftung EWH zugutekommen. Weitere Infos zur Bundeskunstausstellung mit dem Katalog aller Werke finden Sie auf www.bsw-kunst.de/bundeskunstausstellung

Gemeinsames Erleben

10.07.2024
 

Heike Schweizer im Porträt

 „Erschrecken Sie nicht, Sie haben sich bei der Bahn beworben“: So wurde Heike Schweizer einst von einem Personalvermittler begrüßt – und es hat sie ganz offensichtlich überhaupt gar nicht erschrocken. Die in Düsseldorf geborene und in Berlin aufgewachsene Volljuristin ist nämlich schon seit 2001 in verschiedenen Gesellschaften der Deutschen Bahn tätig, lange bei DB Netz, dann bei DB Regio als Personalerin für das Busgeschäft in Baden-Württemberg. Gekommen war sie von einer wissenschaftlichen Forschungseinrich­tung, in der sie in der Verwaltung als Justiziarin und Personalleiterin gearbeitet hatte. Wir haben uns mit der 59-Jährigen, die seit Anfang dieses Jahres der Geschäftsführung bei der DB Projekt Stuttgart-Ulm GmbH (PSU) angehört, unterhalten. Wo leben Sie? Seit 2008 lebe ich im Grünen am Stadtrand Stuttgarts, aber in guter ÖPNV-Nähe zur Stadt. Als fast waschechte Berlinerin hat mich die Liebe ins Schwäbische gespült und ich fühle mich hier mittlerweile zu Hause. Seit wann sind Sie bei der PSU? Ich habe im Juli 2020 dort als Personalleiterin begonnen und bin seit diesem Jahr in der vierköpfigen Geschäftsleitung. Was genau gehört zu Ihren Aufgabenfeldern? Das Wahrnehmen der Personalthemen in der Geschäftsführung: Personalbeschaffung, -betreuung, -entwicklung und -control­ling, Arbeitsrecht, Veränderungsmanagement, Schnittstelle zum Betriebsrat bzw. zu den Interessenvertretungen. Die Arbeit in der PSU ist davon geprägt, dass wir Veränderungen managen und schnell und flexibel auf die Bedürfnisse des Geschäfts ein­gehen können. Uns ist wichtig, dass sich jede Mitarbeiterin und jeder Mitarbeiter, egal in welcher Funktion, bewusst darüber ist, einen Beitrag zu leisten, um unsere Projekte bis zu ihren Inbe­triebnahmen voranzubringen. Das ist unser gemeinsames Ziel. Wie kann man sich Ihren typischen Arbeitstag vorstellen? Ich habe viele Abstimmungstermine – sei es mit meinem Team, dem Geschäftsführungskollegium, den Interessenvertretungen, Führungskräften, Schnittstellenpartnern etc. Aber ich arbeite auch konzeptionell, um die Personalthemen nachhaltig zu ge­stalten. Was macht Ihnen dabei am meisten Spaß? Der Kontakt mit verschiedensten Menschen, ganz klar. Ich mag aber auch die gestalterischen Aspekte: beispielsweise im Team Konzep­te zu entwickeln, um Führungskräfte und Mitarbeitende zu beraten, zu stärken und sie bei Veränderungen zu begleiten. Mir ist wichtig, alle mitzunehmen, nachvollziehbar zu erklären, warum wir uns wie entscheiden. Wann kamen Sie zum ersten Mal mit der Stiftungsfamilie in Kontakt? Das war direkt an meinem ersten Arbeitstag, damals noch in Berlin bei der DB Netz. Was bedeuten die Stiftungen BSW und EWH für Sie im Hinblick auf Ihr berufliches Umfeld? Die Stiftungsfamilie hat ein gutes begleitendes Angebot für Bahnbeschäftigte. Ich finde besonders das „Peers at Work“-Programm zur Unterstützung von an Depression erkrankten Menschen herausragend! Es macht mich stolz, in einem Unter­nehmen zu arbeiten, in dem es diese vielfältigen sozialen Leis­tungen gibt, das soziales Engagement fördert und Hilfe über die Stiftungsfamilie anbietet. Heutzutage verlieren diese Themen­felder anderswo aufgrund wirtschaftlicher Zwänge ja leider im­mer mehr an Bedeutung. Bitte beenden Sie folgenden Satz: Soziales Engagement bedeutet für mich … … ein Muss oder wenigstens Soll für jede einzelne Person. So­ziales Engagement ist der Schmierstoff für unsere Gesellschaft – nicht nur institutionalisiert mit Auszeichnung und Mitglied­schaften, sondern als Teil des täglichen Handelns. Was ist Ihnen wichtig? Im Einklang mit den Menschen um mich herum zu sein und et­was zu gestalten. Welche Erfindung hätten Sie gern gemacht? Hm, da gibt es zwei: auf jeden Fall leichte Trolleys, um unkom­pliziert die Welt zu erkunden. Und außerdem den Herd, um dar­auf köstliche Sachen zu kochen. Ich bin eine große Freundin der selbst gekochten und schnellen italienischen Küche. Gibt es eine verrückte Sache, die Sie unbedingt noch machen möchten? Mit dem Zug durch die Anden fahren. Was machen Sie am liebsten in Ihrer Freizeit? Freunde und Familie zu treffen, steht bei mir an erster Stelle. Wenn wir dann noch gemeinsam essen, ist alles gut. Außerdem verbringe ich gerne Zeit mit unterschiedlichen Persönlichkei­ten und Charakteren. Mein Freundeskreis besteht aus einigen Ewigfreundschaften und Menschen, die ich während meiner beruflichen Etappen oder auf Reisen kennengelernt habe bzw. ganz sicher noch kennenlernen werde: Menschen aus anderen Kulturen zu treffen, finde ich spannend. Fremdsprachen anwenden, in der Natur sein, kochen, reisen, ins Theater gehen … Vielleicht hätte ich auch noch gerne mehr Zeit erfunden. Welcher Mensch hat Sie besonders beeindruckt? Meine Vermieterin während eines Prak­tikums in Argentinien vor vielen Jahren: Sie war 1933 aus Deutschland geflohen und musste sich dort ein neues Leben auf­bauen. Ich hatte noch lange Kontakt zu ihr – eine wirklich beeindruckende Frau!

Neues lernen

09.07.2024
 

Interview: Ganzheitliche Sozialberatung

Eisiger Wind im Büro, andauernder Stress, plötzlicher Pflegefall in der Familie, Probleme in der Kindererziehung oder im Umgang mit Suchtmitteln: Die Sozialberatung der Stiftungs­familie richtet sich an Menschen mit verschiedensten Herausforderungen. Im Mittelpunkt stehen immer die Ratsuchenden mit ihren Nöten und Bedürfnissen. Ähnlich dem Hausarzt­prinzip im Rahmen des Hilfesystems vermitteln wir bei Bedarf auch an spezialisierte Fach­dienste. Wir haben uns mit Julika Pfuhl und Anna Ebenbeck unterhalten, die in der Sozialbe­ratung in Leipzig arbeiten. Wie kann man sich eine Sozialberatung vorstellen? Wir verstehen uns als professionelle Ansprechpartnerinnen für Mitarbeitende, die vor persönlichen oder beruflichen Herausforderungen stehen und dabei einen Außenblick wünschen bzw. nach konkreten Lösungen suchen. Beratungsprozesse können sehr unterschiedlich und individuell aussehen: Manchmal brauchen bestimmte Lebensthemen vor allem Raum, Zeit und Ver­ständnis. Ein anderes Mal reicht vielleicht schon eine kurze und fachkundige Information am Telefon, damit Menschen ihre Situa­tion verbessern können. Mit welchen Themen kommen die Menschen zu Ihnen? Grundsätzlich nehmen wir uns aller Fragen im psychosozialen Bereich an und vermitteln im Bedarfsfall auch an spezialisierte Fachdienste. Schwerpunkte der Themen sind beispielsweise persönliche und familiäre Belastungen oder Krankheiten, berufliches Stresserleben oder finanzielle Notlagen. Wenn eigene Bewältigungsstrategien nicht weiterhelfen, ist ein neutraler pro­fessioneller Blick oft hilfreich und gibt neue Impulse.­­ Gibt es Beispiele? Ja: Eine Bahnbeschäftigte meldete sich aufgrund akuter Überlastung, die sich durch Erschöpfung, Schlafprobleme und Grübeln zeigte sowie durch die Unfähigkeit, sich zu entspannen. Sie machte sich zudem große Sorgen um ihren chronisch kranken Sohn. Die Klientin war zu diesem Zeitpunkt krankgeschrieben und berichtete von einem in den letzten Jahren zunehmend gestiegenen, beruflichen Druck. Im Beratungsprozess zeigten sich auch Probleme in der Partnerschaft, und sie nahm miss­bräuchlich Schmerztabletten ein. Wir haben sie dabei unter­stützt, sich zu sortieren, und es wurde gemeinsam herausge­arbeitet, wie sie ganzheitlich und nachhaltig gut für sich selbst sorgen kann. Weiterhin wurden Hilfsmöglichkeiten für ihren Sohn abgeglichen. Im Laufe des Beratungsprozesses fühlte sich die Klientin ermutigt, ihren Tablettenmissbrauch und die depressiven Symptome bei einer Fachärztin für Psychiatrie ab­klären zu lassen. Zum Ende der Beratung hatte sie ihre Arbeit wieder aufgenommen – unter neu ausgehandelten Arbeitsbe­dingungen. Auch die Kommunikation mit ihrem Partner erlebte sie als verbessert.­­“ Ein weiteres Beispiel: Wegen einer Trennung musste ein Bahnbeschäftigter umziehen, hatte seinen Job gewechselt und war in Teilzeit gegangen – die Kinder lebten überwiegend bei ihm. Seine finanzielle Situation hatte sich durch die neuen Lebens- und Arbeitsumstände stark verändert und er fragte sich, ob seine drei noch kleinen Kinder die vielen Veränderungen gut verkraf­ten. Da seine ehemalige Partnerin bereits vor der Trennung lange Zeit krank war, hatte er neben seinem frühe­ren Vollzeitjob die Kinderbetreuung bereits zu großen Teilen allein gestemmt. Nun fühlte er sich ausgelaugt. Er meldete sich bei uns und erhielt Hinweise zu ihm zuste­henden finanziellen Leistungen. Er erfuhr auch, dass er als DB-Mitar­beiter die awo lifebalance zur Kin­derbetreuung kostenfrei nutzen kann. Außerdem erhielt er Infos zu unseren Vater-Kind-Kuren. Wir haben ihn beraten, wie er seine Kinder in dieser sensiblen Phase bestmöglich begleiten kann und an welche regionalen Trennungs- und Scheidungsberatungsstellen er sich zusätzlich wenden kann, um die Situati­on mit seiner Ex-Partnerin zu klären. Und nicht zuletzt haben wir mit ihm zusammen Selbstfürsorgestrategien erarbeitet. ­­ Sind die Beratungsleistungen zeitlich begrenzt? Nein. Manchmal reicht ein telefonischer Impuls und manchmal begleiten wir die Menschen über Monate. Das entscheiden wir gemeinsam mit den Ratsuchenden. Und wenn sich später neue Fragen ergeben, kann man sich jederzeit wieder an uns wenden. Haben Sie einen Rat für Menschen in herausfordernden Situationen? Wir ermutigen Menschen, mit ihren Fragen nicht allein zu bleiben: Hören Sie auf Ihr Bauchgefühl, nehmen Sie frühzeitig Stresssymptome ernst. Sprechen Sie mit vertrauten Menschen und probieren Sie aus, was Ihnen guttut. Kontaktieren Sie uns, wenn Sie weitere Unterstützung brauchen. Im besten Fall werden wir frühzeitig gefragt und können bereits präventiv zur Seite stehen. Wir analysieren Stressauslöser und schauen gemeinsam, welche Faktoren für Entlastung und Stärkung sorgen können. Sich einzugestehen, dass es einem nicht gut geht, ist nicht leichtt – aber wirklich hinzuschauen, ist der erste Schritt, um daran etwas zu ändern und nicht im Funktionsmodus zu bleiben. Ver­änderungen bringen es oftmals mit sich, dass man Dinge infrage stellt. Jeder Mensch reagiert un­terschiedlich darauf. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass manchmal schon ein ausführliches Gespräch hilft, um Orien­tierung zu erhalten und klar und entschlossener die nächsten Schritte gehen zu können. ­­ So erreichen Sie die Sozialberatung der Stiftungsfamilie: Telefonisch unter 0800 0600 0800, über das Online-Kontaktformular unter www.stiftungsfamilie.de oder per E-Mail: beratung@stiftungsfamilie.de. Die Anfragen werden an die regionalen Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter weitergeleitet.

Menschen im Mittelpunkt